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Pflegereform kommt am 1. Januar 2013 - Pflegeleistung bei Demenz steigt

24. Januar 2012
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Die Bundesregierung beschließt die Eckpunkte der Pflegereform. Dazu gehört der Anstieg des Beitrages zur Pflegeversicherung auf 2,05 Prozent. Dafür soll die Situation für Demenzkranke verbessert werden. Experten bezweifeln aber, dass die Mehreinnahmen die steigenden Kosten decken können.

Die schwarz-gelbe Koalition hat sich auf höhere Leistungen für Demenzkranke und pflegende Angehörige im Rahmen der Pflegereform verständigt. In den Pflegestufen I und II soll es bei den ambulanten Leistungen einen deutlichen Zuschlag geben. Auch Dementen, die in keine der drei Pflegestufen einzuordnen sind (Pflegestufe 0), soll spürbar geholfen werden. Konkret sieht das so aus:

Von Angehörigen betreute Demenzranke in der Pflegestufe 0 sollen statt 100 oder 200 Euro (schwere Fälle) künftig 220 bzw. 320 Euro als Pflegegeld erhalten. In der Pflegestufe I erhöht sich der Betrag von bislang 335/435 Euro auf 405/505 Euro, in der Stufe II von 540/640 Euro auf bis zu 625/725 Euro pro Monat.

Auch bei der Inanspruchnahme von Sachleistungen - also Hilfen durch Pflegedienste - erhöhen sich die Beträge für Demenzkranke. In Pflegestufe 0 werden statt 100 Euro bzw. 200 Euro bei schweren Fällen künftig 325 bzw. 425 Euro gezahlt. In Pflegestufe I sind es statt bisher 550/650 Euro künftig 765/865 Euro, in Stufe II statt 1200/1300 dann ab 2013 1350/1450 Euro.

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