Pflege-TÜV: Politik macht Druck auf Selbstverwaltung Ärzte Zeitung online

Ärzte Zeitung online - Die geplante Nachbesserung der Pflegenoten („Pflege-TÜV“) für die rund 22 000 stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen in Deutschland kommt nicht voran. Dies verärgert mittlerweile auch die Politik. Aus Sicht des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Wolfgang Zöllner, scheinen die Pflegekassen und Pflegeanbieter außerstande, die offensichtlichen Fehler des „Pflege-TÜV“ auszubügeln. Legen beide Verhandlungspartner nicht bald ein Konzept zur Nachbesserung der umstrittenen Noten auf den Tisch, wird die Politik selbst das Heft des Handelns in die Hand nehmen.

 

 Ein seltenes Bild: Politiker wollen nachbessern

"Wenn keine Einigung gelingt, sind wir Politiker gezwungen, nachzubessern", so Zöller weiter. Im Grundsatz, so betont der CSU-Politiker, sei der Pflege-TÜV eine gute Orientierung für Verbraucher. Er erleichtere die Suche nach einem Heimplatz oder einem geeigneten ambulanten Pflegedienst. Aus Sicht von Zöller müsse das Ganze "nur sinnvoll gestaltet sein." Das gesamte Benotungssystem steht seit Monaten in der Kritik. Am häufigsten wird bemängelt, dass die Ergebnisqualität nicht genügend abgebildet wird. Zudem werden Stimmen zurecht lauter, dass der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) zum einen eher Papier prüft und zum anderen eine Gewichtung der Noten fehlt.

Eine Überarbeitung des Pflege-TÜV wird seit Monaten von den Vertragsparteien versprochen. Ob die Politik tatsächlich eingreift, darf wohl eher bezweifelt werden...

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