2010

Erstmals entscheidet Landessozialgericht über Veröffentlichung von Transparenzberichten

Chemnitz - Schon wieder verschiedene Urteile über die Veröffentlichung von Transparenzberichten, mögen Sie jetzt denken. Die Entscheidung des Landessozialgerichts in Sachsen aber hat Richtung weisenden Charakter. Erstmals nämlich hat ein Landessozialgericht entschieden. Dieses steht in der „Hierarchie“ über gewöhnlichen Sozialgerichten. Im vorliegenden Fall hat eine Pflegeinrichtung die Veröffentlichung des Transparenzberichtes per Klage verhindern wollen.

 

MDS: Zersplitterung der Pflege-Qualitätsprüfung ist wenig sinnvoll

Essen - „Der Aufbau eines eigenen zusätzlichen Prüfdienstes beim Verband der privaten Krankenversicherung dient nicht den Pflegebedürftigen, sondern nur der Profilierung der privaten Krankenversicherung“, kommentierte Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) einen entsprechenden Vorstoß des PKV-Verbandes.

 

Regelmäßiges Krafttraining verbessert die Mobilität von älteren Menschen

Studie - Ein regelmäßiges Krafttraining steigert neben der Mobilität auch die kognitive Leistungsfähigkeit von Senioren. Zu diesem Schluss kommt eine einjährige Studie aus Kanada. Untersucht wurden 155 Frauen im Alter von 65 bis 75 Jahren. Für die Studie wurden die Frauen in drei Gruppen aufgeteilt.

 

Sozialgericht Münster stoppt erneut die Veröffentlichung eines Transparenzberichts

Münster - Das Sozialgericht Münster hat mit Beschluss vom 26.05.2010 (Az.: S 6 P 35/10 ER) erneut im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes die Veröffentlichung eines so genannten Transparenzberichts untersagt. Die Ergebnisse der vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MdK) durchgeführten Prüfung der Pflegeleistungen einer im Kreis Borken ansässigen Pflegeinrichtung dürfen im Internet nicht veröffentlicht werden.

 

Bleibt alles beim Alten: Nur Papier definiert Ihre Qualität

Berlin/Hamburg - Vor kurzem ist die „Wissenschaftliche Evaluation zur Beurteilung der Pflege-Transparenzvereinbarungen für den ambulanten (PTVA) und stationären (PTVS) Bereich“ herausgekommen. Wissenschaftler von 2 Hochschulen aus Berlin und Hamburg haben auf 300 Seiten festgeschrieben, dass das Verfahren einerseits große Schwächen aufweist, es aber dennoch alternativlos ist. Dieser Widerspruch löst sich auf, wenn man bedenkt, dass es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse zu Transparenzsystemen gibt – mangels Masse. Das deutsche System ist fast das Einzige, welches versucht, Pflegequalität in Noten zu fassen.

 

Der MDK erklärt die Verbraucher zu Legasthenikern

Essen - Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätssicherung des Gesundheitsforums Baden-Württemberg hat eine Lesehilfe zu den Transparenzberichten für Pflegeheime erstellt. Autoren sind der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Baden-Württemberg und die Landesvertretung des Verbandes der Ersatzkassen. Diese AG behauptet, dass die Verbraucher eine solche Lesehilfe benötigen. Angeblich sprächen die Noten der Heime für sich, was aber doch nicht immer der Fall sei.

 

Die Qualität der Führung entscheidet

Essen, 14. September 2010

Die Gesundheitsministerin aus Nordrhein-Westfalen, Frau Barbara Steffens, bringt es in der Westfälischen Allgemeinen Zeitung (WAZ) vom 03.09.2010 auf den Punkt: Eine der Hauptursachen für die Missstände in Pflegeheimen liegt in der Führungsebene. Die Gesundheitsministerin beklagt, dass es in Nordrhein-Westfalen eine Riesenspanne von sehr guten bis zu katastrophal schlechten Einrichtungen” gebe.

 

Vertragsparteien erreichen Neufassung der Gemeinsamen Grundsätze und Maßstäbe zur Qualität

Aktuell - Was früher der berüchtigte „Paragraf 80“ war, ist heute der Paragraf 113 im 11.Sozialgesetzbuch. Für die ambulanten Pflegedienste gelten seit 1996 immer noch die „Gemeinsamen Grundsätze und Maßstäbe zur Qualität und die Qualitätssicherung“ in der ambulanten Pflege. Diese Grundsätze sind Grundlage für die Qualitätsanforderungen an Ihre Einrichtung, die nun jährlich vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geprüft wird. Bereits seit über einem Jahr ringen die Verbände der Leistungserbringer, als Ihre Standesvertreter, mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen um eine Neufassung dieser Qualitätsgrundsätze. Ziel soll ein Konsens sein, mit dem beide Seiten gut leben können.

 

Pflege-TÜV: Politik macht Druck auf Selbstverwaltung Ärzte Zeitung online

Ärzte Zeitung online - Die geplante Nachbesserung der Pflegenoten („Pflege-TÜV“) für die rund 22 000 stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen in Deutschland kommt nicht voran. Dies verärgert mittlerweile auch die Politik. Aus Sicht des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Wolfgang Zöllner, scheinen die Pflegekassen und Pflegeanbieter außerstande, die offensichtlichen Fehler des „Pflege-TÜV“ auszubügeln. Legen beide Verhandlungspartner nicht bald ein Konzept zur Nachbesserung der umstrittenen Noten auf den Tisch, wird die Politik selbst das Heft des Handelns in die Hand nehmen.

 

Pflege-Tüv im Internet nun doch rechtens

Essen - Es gibt mal wieder Neues aus dem Kuriositätenkabinett der Veröffentlichung der Pflegenoten. Das Landessozialgericht in Essen kam zu dem Schluss, dass die Veröffentlichung der Noten im Internet rechtmäßig ist. Zur Begründung führte das Gericht an, dass wenn „die Noten auf einer neutralen, objektiven und sachkundigen Qualitätsprüfung des zuständigen medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) basierten“, dürfen auch schlechte Noten veröffentlicht werden.

 

logo2



© PFLEGEDIENST ROCKSTEDT 2011


Weitere Infos:

Unser Pflegedienst, gegründet 1990 von Helga Rockstedt, ist in Bad Honnef und Umgebung ein fest verwurzeltes Unternehmen. Seit 20 Jahren versorgen wir pflegebedürftige Menschen in der Region.
arrow Mehr über uns...

Transparenzbericht

Bei der Prüfung unseres Pflegedienstes durch den MDK haben wir mit der Note 1,1 abgeschlossen.
arrow Zum Tranzbarenzbericht

Kontaktformular

captcha
Laden